Dienste Einstellungen
Hinweis: Um auf diese Funktionen zugreifen zu können, muss die Expertenansicht unter Konfiguration → Geräteeinstellungen → Expertenansicht auf „Aktiviert“ gesetzt werden.
Default = Deaktiviert.
Einstellmöglichkeiten unter "Konfiguration" > "Dienste Einstellungen". Auf dieser Seite können Systemdienste auch "System Daemons" genannt und die Protokollierung von System-Ereignissen, aktiviert und konfiguriert werden.

System Daemons

• Synchronisation mit RTC
Synchronisation mit Echtzeit-Uhr (Real Time Clock). Die Abfrage der Sensoren erfolgt zu jeder vollen Sekunde. Deaktiviert: Die Abfrage der Sensoren erfolgt kontinuierlich (nicht empfohlen wegen höherer Systemlast und Eigenerwärmung z. B. von Temperatursensoren). Default = Aktiviert.
• Zeitverzögerung zwischen Messungen
„Standardwert = 0 Sekunden. Zeitintervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Messungen.“
• Zeit nachdem ein Wert (…) als ungültig verworfen wird
bei ausbleibender Aktualisierung als ungültig verworfen wird.
Beispiel: Werden Messwerte von einem externen Gerät importiert, kann es vorkommen, dass dieses Gerät nicht mehr erreichbar ist. Um zu verhindern, dass dessen zuletzt empfangene Messwerte weiterhin angezeigt werden und dadurch eine falsche Sicherheit suggerieren, können die Werte nach der mit diesem Parameter festgelegten Zeit auf „Ungültig“ gesetzt werden.
Dieser Status kann ausgewertet und in der Weboberfläche, z. B. durch eine Farbänderung der Sensorkachel, dargestellt werden.
• Stromsparfunktion für Sensoren
Default = Deaktiviert. Für den Einsatz des Geräts in Verbindung mit einer Batterie kann durch Aktivieren der Stromverbrauch gesenkt werden.
• Ruhezeit (nur bei aktivierter Stromsparfunktion)
Default = 60 Sekunden. Bei Batteriebetrieb werden in dieser Einstellung alle 60 Sekunden die Sensoren nur kurzzeitig für den Zeitraum der Messung mit Strom versorgt. Dieser Wert sollte signi¬fikant kleiner sein als der Wert für das Verwerfen nicht aktualisier¬ter Werte (siehe Parameter "Zeit nachdem ein Wert (…) als ungültig verworfen wird").
• Aufwachzeit (nur bei aktivierter Stromsparfunktion)
Default = 3 Sekunden. In Abhängigkeit von der Art der Sensoren kann es erforderlich sein, diese Zeit länger einzustellen.
Protokollierung

Diese Einstellungen sind nur bei aktivierter Expertenansicht sichtbar.
Es können Logmeldungen an einen externen Syslog-Server gesendet werden. Zusätzlich können die Ausgaben der aktivierten Daemons an diesen Syslog-Server weitergeleitet werden.
Ist kein Syslog-Server aktiviert, werden die Logmeldungen der einzelnen Daemons lokal auf dem Gerät im Verzeichnis /tmp/wwwreports/ gespeichert.
Der Zugriff auf die Systemkonsole kann entweder über die COM1-Schnittstelle oder über das Netzwerk mittels eines Telnet-Programms erfolgen. Alternativ kann auch per FTP auf die Logdateien im Verzeichnis /tmp/wwwreports/ zugegriffen werden.
SSL- und FTP-Zugangseinstellungen siehe Kapitel „Web-Server und Benutzer“ unter „FTP Server Einstellung / SSH Server Einstellung“.
• Syslog-Server einschalten
Default = Deaktiviert.
• Syslog Server IP
• Loglevel Override
Standard = Aus. Legt die Protokollierungsstufe für das Syslog fest. Je höher der eingestellte Loglevel (1, 2, 3 oder Max), desto ausführlicher sind die ausgegebenen Logmeldungen.
Der Loglevel kann für jeden Daemon bzw. jede Funktion separat eingestellt werden. Dadurch ist eine gezielte und granulare Protokollierung einzelner Systemkomponenten möglich, wodurch die Fehlersuche erleichtert und die Menge der erzeugten Logdaten reduziert wird.
Nach Abschluss der Fehlersuche sollte der Loglevel wieder auf den Standardwert „Aus“ zurückgesetzt werden. Ein dauerhaft aktivierter Log-Report kann die Systemleistung und die Stabilität des Systems beeinträchtigen.